Nun haben Pellets leider für uns Angler einen nicht unerheblichen Nachteil: Sie werden mit der Zeit im Wasser immer weicher und fallen recht schnell vom Haar. Je wärmer das Wasser ist, und je mehr Weißfische daran rum knabbern, desto schneller geht das Ganze. Das ist oftmals eine Sache von nur wenigen Stunden. Die Gefahr ohne Köder zu angeln, ist von daher nicht unerheblich. Gerade beim Nachtangeln gab es bis vor kurzem keine vernünftige Möglichkeit, dies zu verhindern. Dies hat sich nun verändert.

Seit der Saison 2010 gibt es von der Firma Pelzer so genannte Hookbait Pellets. Diese speziellen Hakenköder in Pellet Form verfügen über eine sehr zähe und harte Konsistenz, welche auch nach vielen Stunden im Wasser immer noch erhalten bleibt. Hookbait Pellets beinhalten einen hohen Anteil an Halibut Pellet Mehl. Sie sind daher für den Fisch kaum vom normalen Pellet zu unterscheiden.

Hookbait Pellets sind in 2 verschiedenen Sorten erhältlich:

Halibut und Red Mussel

Sie können also nach wie vor mit herkömmlichen Pellets füttern, aber dann mit den lang haltenden Hookbait Pellets fischen.


Zur einfacheren Anwendung sind Hookbait Pellets bereits in 20 x 20 mm große Stücke geschnitten. Diese können dann einfach mit der Boilienadel auf das Haar gezogen werden.

Neben Karpfen konnten im vergangen halben Jahr auch überraschend viele Waller mit Hookbait Pellets gelandet werden. Beim immer populärer werdenden Störangeln zählen Hookbait Pellets mittlerweile zu einem der absoluten Topköder.